Inhalte des Pflegeberufegesetzes

Inhalte des Pflegeberufegesetzes

Im Wesentlichen wurden folgende Regelungen getroffen:

  • Die bisher im Altenpflegegesetz und im Krankenpflegegesetz getrennt geregelten Pflegeausbildungen wurden im neuen Pflegeberufegesetz zusammengeführt.
  • Alle Auszubildenden erhalten zwei Jahre lang eine gemeinsame, generalistische Ausbildung. Auszubildende, die im dritten Ausbildungsjahr die generalistische Ausbildung fortsetzen, erwerben den Berufsabschluss „Pflegefachfrau“ bzw. „Pflegefachmann“ (m/w/d).
  • Nach zwei Dritteln der Ausbildung wird eine Zwischenprüfung zur Ermittlung des Ausbildungsstandes eingeführt.
  • Es wird kein Schulgeld mehr erhoben.
  • Die Auszubildenden haben einen Anspruch auf eine angemessene Ausbildungsvergütung.
  • Die Finanzierung der Ausbildung erfolgt über einen Fonds. Durch ein Umlageverfahren werden alle Einrichtungen gleichermaßen zur Finanzierung herangezogen.
  • Die neue generalistische Pflegeausbildung wird in anderen EU-Mitgliedstaaten automatisch anerkannt.
  • Ergänzend zur beruflichen Pflegeausbildung wurde ein Pflegestudium eingeführt.


Übersicht zum Ablauf der Ausbildung:

Grafik Ausbildungsgang 2

„Die Menschen im Land werden immer älter. Immer mehr Menschen sind pflegebedürftig. Deshalb ist die Pflege für junge Leute ein Beruf mit Zukunft.“

Heike Werner - Thüringer Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie